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Informelle Geldgeber

Informelle Geldgeber sind in aller Regel Freunde oder Familie. Sie können einfach in das Unternehmen investieren und sich ebenfalls auf Grundlage verschiedener Beteiligungsvarianten am Erfolg beteiligen.

In den meisten Fällen werden Ihre Vermögenswerte (Sparbücher, Depots, Grundstücke) wahrscheinlich nicht zur Finanzierung des gesamten Unternehmens ausreichen. Bevor Sie sich an institutionelle Geldgeber wenden, sollten Sie sich überlegen, wie viel Geld Sie selbst haben und wie viel Sie von sogenannten informellen Geldgebern bekommen könnten. Dabei sind Institutionelle Geldgeber berufsmäßige Financiers, wie etwa Banken, Venture-Capital-Geber oder Leasing-Gesellschaften. Informelle Geldgeber sind nicht berufsmäßige Geldgeber, wie die Familie, Freunde, Mitarbeiter oder Business Angels.

Wenn Sie sich von Ihrer Familie oder Ihren Freunden Geld leihen, sollten Sie jedenfalls eine schriftliche Vereinbarung über die Rückzahlung, Verzinsung bzw. Gewinnbeteiligung treffen.  Ihren Geldgebern sollte vor allem bewusst sein, dass sie das zur Verfügung gestellte Kapital im schlimmsten Fall auch verlieren können. Eigenkapital-Garantien der Austria Wirtschaftsservice Ges.m.b.H (AWS) können dieses Risiko allerdings verringern.

Als Möglichkeiten der Finanzierung bieten sich Kredite, reine Erfolgsbeteiligungen, Gesellschaftsanteile oder stille Beteiligungen an. Eine einfache Variante ist dabei die „typische stille Gesellschaft"“. Hier beteiligt sich ein Dritter mit einer Vermögenseinlage. Ein Mitspracherecht ist nicht gegeben. Die Beteiligung scheint nach außen nicht auf. Der stille Gesellschafter erhält eine Gewinnbeteiligung, trägt aber einen möglichen Verlust nur bis zur Höhe der Einlage. Neben der typischen stillen Gesellschaft gibt es noch die „atypische stille Gesellschaft“. Hier ist der stille Gesellschafter auch an Vermögenszuwächsen beteiligt. Läuft das Unternehmen gut, so steigt der Wert der Beteiligung. Die atypische stille Gesellschaft ist daher in der Handhabung komplexer.