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Mezzaninkapital

Der Ausdruck Mezzaninkapital leitet sich vom italienischen Wort "mezza“ (=Mitte) ab. Mezzaninkapital wird meist als Ergänzungsfinanzierung zu anderen Finanzierungsinstrumenten verwendet. Es handelt sich um eine befristete Mischform von Eigenkapital und Fremdkapital, die sich auf Beteiligungen am Gewinn und nicht auf Sicherheiten stützt. Im Wesentlichen ist Mezzaninkapital durch folgende Merkmale gekennzeichnet:

  •  keine Sicherheiten
  • gewinnabhängige Verzinsung und
  • langfristige Bereitstellung (vier bis acht Jahre)
  • nachrangiges Kapital, d. h. Mezzaninkapital wird im Insolvenzfall erst nach Bedienung des Fremdkapitals, z. B. der Kredite, bedient.

Je nach Ausprägung in der Bilanz als Eigen- oder Fremdkapital gibt es verschiedene Formen von Mezzaninkapital: von der Stillen Beteiligung, die an der Wertsteigerung des Unternehmens partizipiert und somit sehr eigenkapitalnahe ist, bis zum nachrangigen Kredit, der eher Richtung Fremdkapital tendiert.

Das durch Mezzanin-Gesellschaften aufgebrachte Finanzierungsvolumen liegt üblicher Weise in einer Bandbreite zwischen 500.000 und 7,5 Mio. Euro. 

Mezzaninkapital wird in der Regel bei Unternehmen in der Wachstums- und Expansionsphase eingesetzt oder zur Finanzierung von Eigentümerwechseln verwendet. Diese Art der Finanzierung konzentriert sich daher auf etablierte Unternehmen und ist für Gründungen nicht relevant.