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R

Finanzierungs A-Z für Gründer 

Rating
Leitet sich vom englischen Zeitwort "to rate“ ab und bedeutet auf Deutsch "bewerten“. Rating heißt einerseits der Vorgang des Bewertens der Bonität, andererseits das Ergebnis der Prüfung. Das Rating wird z. B. mit Noten vorgenommen, die aus den Buchstaben, "A“ bis "D“, den Ziffern 1 bis 3 und den Zeichen für Plus und Minus zusammengesetzt sind; "AAA“ ist ein exzellentes Rating, "D“ ein besonders schlechtes. Siehe auch Basel II.
Rechnungsabgrenzungen
Dienen einer periodengerechten Erfassung von Aufwendungen und Erträgen. Eine periodengerechte Erfolgsermittlung ist dann gewährleistet, wenn in der GuV-Rechnung genau jene Aufwendungen und Erträge verrechnet werden, die wirtschaftlich in diese Abrechnungsperiode gehören. Unterschieden werden Aktive Rechnungsabgrenzungen (ARA), ausgewiesen auf der Aktivseite der Bilanz und Passive R. (PRA) auf der Passivseite der Bilanz.
Rechtsformen
Die Betriebswirtschaftslehre unterscheidet neben der Einzelunternehmung/Einzelfirma zwischen Personengesellschaften, Kapitalgesellschaften, Genossenschaften, Versicherungsvereinen auf Gegenseitigkeit (VVaG) und sogenannten Mischformen. Des weiteren werden die öffentlich-rechtlichen Unternehmen unterschieden in Formen ohne eigene Rechtspersönlichkeit und Formen mit eigener Rechtspersönlichkeit, wie öffentlich-rechtliche Körperschaften, Anstalten und Stiftungen.
Rendite
Jahresverzinsung in Prozent des eingesetzten Kapitals. Bei festverzinslichen Wertpapieren hängt sie vom Nominalzinssatz, Anschaffungskurs, Tilgungskurs und von der mittleren Laufzeit ab.
Respiro
Eine Nachfrist, z. B. bei Vereinbarung eines Zahlungstermins mit einem Respiro von 5 Tagen führt eine um 5 Tage verspätete Zahlung noch zu keinen Rechtsfolgen.
Restschuld
Restlicher Darlehensbetrag, der nach der modellhaften Berechnung oder per dato nach Ablauf einer bestimmter Anzahl von Tilgungen noch zur Rückzahlung ansteht.
Return on Investment
Return on Investment (ROI) stellt die Gesamtkapitalrentabilität eines Unternehmens dar, die mit Hilfe des eingesetzten Eigen- und Fremdkapitals (inkl. des Beteiligungskapitals) erwirtschaftet wird.
Referenzzinssatz
Das ist ein repräsentativer, als Richtschnur geltender, meist kurz- bis mittelfristiger Zinssatz, an dem sich Veränderungen anderer Zinssätze orientieren. Siehe auch Sekundärmarktrendite (SMR) und "EURIBOR“.
Restwert
Das ist der Wert eines geleasten Gegenstandes am Ende des Leasingvertrages; zum Restwert kann das Leasinggut erworben werden.
Rückstellungen
Unternehmen dürfen zu Lasten der Ertragslage (Gewinn schmälernd) Rückstellungen für Verbindlichkeiten, Verluste oder Aufwendungen bilden, deren Höhe oder das Eintreten generell noch nicht sicher ist. In der Praxis werden häufig Rückstellungen für Pensionen oder ähnliche Verpflichtungen, Steuernachzahlungen oder für unterlassene Aufwendung für Instandhaltung gebildet.
Rückkaufswert (einer Lebensversicherung)
Sollte eine vorzeitige Beendigung einer Lebensversicherung erfolgen, wird das für diese Versicherung angesammelte Kapital dem Versicherten ausbezahlt. Dieser Rückkaufswert kann auch zwecks Kreditbesicherung verpfändet werden.
Rücklagen
Ausdruck aus der Buchhaltung. Rücklagen sind Geldvorsorgen für spätere Verwendung. Rücklagen können als Kapitalrücklage dem Unternehmen von außen oder als Gewinnrücklage durch nicht ausgeschütteten Gewinn bereitgestellt werden. Rücklagen stellen im Gegensatz zu Rückstellungen (siehe dort) Eigenkapital dar.

Rückstellungen
Ausdruck aus der Buchhaltung. Rückstellungen werden gebildet um für zukünftige Ausgaben, die weder bezüglich der Höhe noch des Zeitpunktes feststehen (z. B. für mögliche Zahlungen aus einer Gewährleistung, aus Abfertigungen oder aus einem anhängigen Gerichtsprozess), gerüstet zu sein. Im Gegensatz zu Rücklagen (siehe dort) stellen Rückstellungen Fremdkapital dar.