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Ein neues Tor zur Sonne

„Ich glaube, dass das ein Megatrend wird“

Die bäuerlichen Bio-Produkte der Marke SONNENTOR aus dem Waldviertel reiten auf einer Erfolgswelle. In Salzburg surft jetzt der Kärntner Stefan Hausharter auf ihr – dank Franchising.

 
Stefan Hausharter kocht Tee. Nicht für sich. Sondern für seine Kunden, die seit September 2009 in die Münzgasse 2 in der Salzburger Altstadt pilgern. Und es ist auch nicht irgendein Tee, der hier gebraut wird. Sondern einer aus der Angebotspalette des Waldviertler Biokräuter- und Gewürz-Anbieters SONNENTOR. "Ich habe immer nach interessanten Geschäftsfeldern Ausschau gehalten" "Ich habe immer nach interessanten Geschäftsfeldern Ausschau gehalten“, erzählt Hausharter. Bei der Suche nach einer neuen Herausforderung hilft dem geborenen Kärntner, der seit über 20 Jahren in Salzburg lebt und sich hier vor elf Jahren mit einem Kartenbüro selbstständig gemacht hat, am Ende der Zufall: "Meine Freundin hat mit einer Damenrunde einen Ausflug ins Waldviertel zur Firma SONNENTOR gemacht.“ Die Nachricht, dass das rasch expandierende Unternehmen auch ein Franchise-System anbietet, elektrisiert den gelernten Textil-Einzelhandelskaufmann. Logische Konsequenz: "Wir sind dann hinauf gefahren und haben uns das einmal angeschaut.“
 

Da wächst die Freude

Die SONNENTOR Erfolgsgeschichte ist untrennbar mit dem Namen des Firmengründers Johannes Gutmann verbunden. 1988 hatte Gutmann – sein Markenzeichen ist eine rote, runde Brille – die SONNENTOR Kräuterhandels GmbH im Waldviertel gegründet. Bereits vier Jahre später wird ein alter Bauernhof in Sprögnitz bei Zwettl angekauft und sukzessive zu einem modernen Produktions- und Verteilerzentrum ausgebaut. Die Grundidee: Bäuerliche Bio-Spezialitäten (Tee- und Gewürzkräuter, Fruchtaufstriche, die Kaffee-Linie "Wiener Verführung“, Bio-Säfte, Essige, Geschenkartikel, die Kinder-Linie "Bio-Bengelchen“ und viele mehr) sollen unter dem Logo der lachenden Sonne veredelt und überregional sowie international vermarktet werden. Insgesamt 150 Bio-Bauern mit langfristigen Verträgen bringen derzeit die Früchte ihrer Arbeit ein, die zu 80 Prozent in den Export in mehr als 45 Länder gehen. Rund 130 Mitarbeiter in Österreich und 60 weitere in Tschechien erwirtschafteten im Geschäftsjahr 2008/2009 einen Gesamtumsatz von rund 18 Millionen Euro. Etwa 600 Produkte – ständig ergänzt durch neue Innovationen – trugen dem Unternehmen diverse Auszeichnungen, darunter den Innovationspreis der Wirtschaftskammer Niederösterreich ein.
 

Die SONNENTOR Philosophie

"Es war eine Richtungsentscheidung für unser Unternehmen, uns mit dem Franchise-Modell eine neue Vertriebsschiene zu eröffnen“, erläutert SONNENTOR Gründer Johannes Gutmann den logischen nächsten Schritt. Nachsatz: "Unsere Marke lebt von der SONNENTOR Philosophie, von ihrer Tradition und den vielen Geschichten, die es zu erzählen gibt.“ Nach den ersten Franchise-Standorten in St. Pölten und Linz ergreift auch schließlich Stefan Hausharter in Salzburg die Chance. Frei nach dem SONNENTOR Slogan "Da wächst die Freude.“ ist auch er auf Anhieb von den "hochinteressanten“ Bio-Produkten begeistert. Hausharter: "Ich glaube, dass das ein Megatrend wird.“  Das Franchising-System von SONNENTOR lobt der Unternehmer ebenfalls in höchsten Tönen: "Die bemühen sich wirklich, die geben da schon richtig Gas.“ Konkret existiert ein eigenes Franchise-Expertenteam, das nach neuen Franchise-Partnern sucht und bestehenden mit fachlicher Expertise und vielfältiger Unterstützung unter die Arme greift. "Fast täglich“ telefoniert Hausharter mit der SONNENTOR Marketingabteilung, um Erfahrungen "Ausschlaggebend war, dass ich nicht alles selbst machen muss.“ auszutauschen. Und kein Zweifel: Gerade dass "ich nicht alles selbst machen muss“ und viele Dinge schon "vorgekaut“ serviert werden, war letztlich ausschlaggebend dafür, dass aus einem unternehmerischen Einzelkämpfer ein echter Franchise-Fan werden konnte. Sein Fazit: "Das SONNENTOR Franchise-Konzept, die SONNENTOR Produkte und nicht zuletzt die Menschen hinter der Marke haben mich überzeugt.“
 

"Alles ist verhandelbar“

Nur ein Problem galt es am Weg zur Salzburger SONNENTOR Niederlassung (mittlerweile ist SONNENTOR auch in Wien-Landstraße präsent) zunächst noch zu überwinden: Rund eineinhalb Jahre dauert nämlich die Suche nach einem geeigneten Standort, der den hohen SONNENTOR Ansprüchen gerecht wird. Danach geht es Schlag auf Schlag: Gemeinsam wird im Vorfeld eine Frequenzzählung durchgeführt, um die Marktchancen abzutesten, zahlreiche Gespräche mit den Pendants in St. Pölten und Linz, aber auch mit erfahrenen Franchise-Nehmern in anderen Systemen geführt. Für Franchising-Interessierte hat Hausharter heute einen guten Rat auf Lager: "Alles ist verhandelbar. Auch wenn es sich um einen Riesenvertrag handelt, sollte man sich alles wirklich genau anschauen und über alles reden. Man muss wirklich alles hinterfragen und viel Zeit investieren.“ Wichtig sei zudem, nicht "blauäugig“ an die Sache heranzugehen und für den Fall der Fälle ein Ausstiegszenario zu haben.
 

SONNENTOR wächst

In Salzburg trägt die profunde Vorbereitung indes Früchte. 60 Quadratmeter Verkaufsfläche, stilistisch irgendwo im Spannungsfeld zwischen bäuerlicher Tradition und zeitgemäßem Wohlfühl-Design angesiedelt, laden zum Gustieren und Genießen ein. Nach der viel beachteten Eröffnung – übrigens im Beisein hochrangiger Vertreter aus Politik und Geistlichkeit – kommen aber natürlich erst einmal die Mühen der Ebene. Schließlich muss die Marke aus dem Osten Österreichs im Westen erst Fuß fassen. Doch der Chef, der auch selbst beim Fensterputzen oder Staubsaugen Hand anlegen muss, und seine zwei Mitarbeiter sind zuversichtlich. Zuversichtlich wie Franchise-Geber SONNENTOR selbst, der pro Jahr drei neue Franchise-Partner gewinnen will. Primäres Zielgebiet dabei sind heimische Städte mit mehr als 30.000 Einwohnern, Deutschland soll folgen. Als Standorte kommen stark frequentierte Innenstadt-Lagen mit Altstadt-Charakter ebenso in Frage wie Top-Lagen in Einkaufszentren. Übrigens: Ist in einer Stadt ein weiterer Standort in Planung, so sitzt der bestehende Franchise-Nehmer in der Pole-Position – und kann auf Wunsch expandieren, erzählt Hausharter. Potentiellen Nachahmern gibt der Kärntner in Salzburg einen letzten Ratschlag mit auf den Weg: "Man muss schon viel arbeiten.“
 
 
Stefan Hausharter
SONNENTOR Salzburg
Münzgasse 2
A-5020 Salzburg
Öffnungszeiten: Mo bis Fr: 10 bis 18 Uhr, Sa 10 bis 17 Uhr
Tel. und Fax: +43 (0) 662 844 003
Infos zum Franchise-System: www.sonnentor.at/geschaefte_franchise