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Lernen zum Quadrat

Unternehmerin trotz Karriere

Karriere gemacht, und trotzdem (noch) nicht zufrieden: Wie sich eine Ex-Sekretärin mit Studienabschluss den Traum von der Selbstständigkeit erfüllt hat.

Von einfachen Jobs zur Führungskraft im Sozialbereich, dazwischen zwei Kinder und ein Studium: Der berufliche Werdegang von Brigitte Bachl lässt sich mit Fug und Recht als Bilderbuchkarriere beschreiben. Nach der HAK-Matura hatte die junge Oberösterreicherin zunächst als Bankangestellte und Sekretärin gearbeitet. Bemerkenswert: Die Geburt ihrer Kinder Mitte der 90er Jahre wird für Bachl auf lange Sicht kein Karriere-Knick, sondern ein echter Kick: Die heute 40jährige nutzt nämlich die Kindererziehungszeiten, um in Linz Soziologie zu studieren. Eine gute Entscheidung. Am Ende ist Bachl sogar Bezirksleiterin des Hilfswerks (einer der größten gemeinnützigen Anbieter von Gesundheits- und Sozialdiensten in Österreich) – samt Personal und- Budgetverantwortung für über 80 Mitarbeiter.

 

"Auf eigene Beine stellen“

Am endgültigen Ziel ihrer beruflichen Sehnsüchte ist Bachl damit aber noch nicht angelangt. Sie erinnert sich: "Eigentlich habe ich schon während der Studienzeit mit dem Gedanken gespielt, mich mit einem kleinen Unternehmen selbständig zu machen.“ Von Anfang an sei ihr klar gewesen, dass das anvisierte Tätigkeitsfeld "etwas mit Kindern zu tun“ haben müsse, "Eigentlich habe ich schon während der Studienzeit mit dem Gedanken gespielt, mich mit einem kleinen Unternehmen selbständig zu machen.“ sogar erste Konzepte werden in diesen frühen Jahren erstellt. Doch erst der Job beim Hilfswerk stärkt die entsprechenden Skills und weckt das unternehmerische Selbstvertrauen. Bachl: "Ich konnte wertvolle Erfahrung in der Leitung eines Sozialunternehmens auf Bezirksebene und in der Führung von Mitarbeitern sammeln.“ Trotz dieser erfüllenden Aufgabe sei jedoch der Wunsch, "mich auf eigene Beine zu stellen“ immer größer geworden. Brigitte Bachl: "Ich wollte es jetzt einfach wissen, mich selbst herausfordern.“ Fehlte nur noch ein Puzzlestein zum Unternehmerinnen-Glück: eine unwiderstehliche Geschäftsidee.

 

Mathe und Stahlbetonbau

Und die fand die studierte Soziologin schließlich im Herbst 2009 im Karriereteil einer oberösterreichischen Tageszeitung. Bachl: "Ich war damals schon auf der Suche nach einer neuen Stelle und fand die Anzeige von LernQuadrat, in der Franchisenehmer für Oberösterreich gesucht wurden.“ Mit 50 Filialen in ganz Österreich und rund 1.000 Lehrkräften ist die LernQuadrat-Gruppe das nach eigenen Angaben zweitgrößte Nachhilfeinstitut Österreichs. Das Angebot besteht aus Einzel- oder Gruppentrainings von der Volksschule bis zur Uni und umfasst alle Fächer, also neben Nachhilfe-Klassikern wie Mathematik, Deutsch oder Englisch auch "Exoten“ wie Stahlbetonbau oder Ernährungslehre. Auch Brigitte Bachl ist rasch von der pädagogischen Grundphilosophie angetan. Der nächste Schritt: eine Informations-Veranstaltung in Linz.

 

Ist der Franchisegeber seriös?

"Ich war eigentlich gleich sehr beeindruckt. Der Vortragende war der Geschäftsführer von LernQuadrat persönlich.“ Dieser hätte sehr schlüssige Antworten auf die Fragen der Zuhörenden gegeben und das Konzept von LernQuadrat samt Franchise-System sehr einfach und praxisbezogen veranschaulicht. Mit anderen Worten: "Da dann auch noch das "Da dann auch noch das Rundherum, die Menschen in der Geschäftsführung und die Kommunikation zwischen Franchisegeber und mir gut passte, entschloss ich mich, diesen Weg der Selbständigkeit zu gehen.“Rundherum, die Menschen in der Geschäftsführung und die Kommunikation zwischen Franchisegeber und mir gut passte, entschloss ich mich, diesen Weg der Selbständigkeit zu gehen.“ Allerdings nicht ohne das Gründerservice der Wirtschaftskammern Österreichs zu konsultieren. Bachl: "Ich habe mir auf der Webseite Infos geholt und mir einen Franchise-Leitfaden zuschicken lassen. Da waren gute Tipps für das Checken des Franchisegebers auf Seriosität und wertvolle Hinweise zur Prüfung des Franchisevertrages zu finden.“ Der Check indes fällt positiv aus und seit Februar 2010 ist die Neo-Unternehmerin nunmehr mit ihrer LernQuadrat-Filiale am Start – nach einer umfassenden theoretischen und praktischen Einschulung durch den Franchisegeber.

 

Große Nachfrage nach Nachhilfe

Ihr erstes Resümee fällt positiv aus: "Der Bedarf an Nachhilfe ist hoch.“ Trotz großer Konkurrenz (acht größere und kleinere Nachhilfe-Institute in Wels sowie ein beachtlicher Schwarzmarkt) läuft das Geschäft mit der Nachhilfe, die im Schnitt jeder fünfte Schüler, jede fünfte Schülerin in Anspruch nehmen muss, gut. Um die rege Nachfrage befriedigen zu können, beschäftigt die Inhaberin "in der Regel um die fünf bis acht Lehrkräfte“, dazu kommt noch eine fix angestellte Reinigungskraft. Je nachdem wie viel die Lehrkräfte unterrichten möchten, gibt es drei verschiedene Modelle der Beschäftigung. Eines davon sieht vor, dass die Lehrkräfte zu Partnern gemacht werden. Der Vorteil für alle daran: höherer Verdienst für die Lehrkraft aber auch mehr Engagement und Motivation, wovon wiederum die Schüler profitieren.

 

Franchise-Handbuch mit Checklisten

Aber auch für die LernQuadrat-Franchisenehmer selbst – rund zwei Drittel von ihnen sind Frauen! – gibt es eine innovative Einstiegshilfe in die Selbständigkeit. So kann auf Wunsch die Einarbeitungsphase von einem halben Jahr auf Angestellten-Basis absolviert werden. Ebenfalls positiv: Die notwendige Gesamtinvestition hält sich laut Bachl mit 20.000 bis 25.000 Euro (bei einem Eigenkapital-Anteil von 10.000 bis 15.000 Euro) in überschaubaren Grenzen. Auf der Haben-Seite stehen dafür ein erprobtes Konzept und eine Unterstützung der Franchisepartner an nahezu allen Fronten. So erleichtert ein zentrales Marketingkonzept den Aufbau einer starken Marke vor Ort. Ein Franchise-Handbuch mit detaillierten Checklisten wiederum dokumentiert das gesamte erforderliche Know-How.

 

Genaue Prüfung

"Durch das ausgereifte Konzept kann man als Franchisenehmer sofort voll durchstarten“, hat die Oberösterreicherin gute Erfahrungen gemacht. Angehenden Franchisenehmern generell legt die LernQuadrat-Magistra vor allem eine genaue Prüfung des Franchisegebers und des "Durch das ausgereifte Konzept kann man als Franchisenehmer sofort voll durchstarten“ Franchise-Systems ans Herz. Brigitte Bachl: "Erst wenn man sich dabei wirklich gut fühlt, von dem System überzeugt ist und alle Unklarheiten geklärt hat, sollte man sich dazu entschließen. Immerhin geht man mit dem Franchisevertrag auch eine Verpflichtung ein, sich über mehrere Jahre hinweg an das System zu binden.“ Zu guter Letzt sollten auch kundige Berater beigezogen werden, empfiehlt Bachl, die selbst einen besonders vertrauenswürdigen Unternehmer an ihrer Seite weiß: ihren Ehemann.

 

Mag.a Brigitte Bachl

LernQuadrat Wels

Kaiser-Josef-Platz 25, 4600 Wels

07242 207391(0-24 Uhr)

wels@lernquadrat.at

www.lernquadrat.at