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Outsourcing als Erfolgsmodell

Post.Pakete.Undsoweiter.

Mail Boxes Etc.: Ein ausgefeiltes Franchising-Konzept aus den USA begeistert auch in österreichischen Büros.

 

Dieter Baier hat ein Herz für Sekretärinnen. Und natürlich auch für Sekretäre. Und überhaupt für alle, die sich in den Büros österreichischer Unternehmen mit Papierkram aller Art herumschlagen müssen. Da soll im Nu eine Drucksorte oder eine Grafik erstellt werden? Ein Massen-Mailing steht an? Sperrige Pakete sollen geschnürt und natürlich auch versendet werden? Baier hat für derartige Ablenkungen vom eigentlichen Kerngeschäft einer Firma die perfekte Outsourcing-Lösung in der Hinterhand: Als Österreich-Manager des ursprünglich US-amerikanischen Unternehmens Mail Boxes Etc. (MBE) wissen der 43jährige und sein Team nämlich was zu tun ist, wenn Aufgaben aus den Bereichen Grafik, Druck, Verpackung und Versand ausgelagert werden sollen. Mehr noch: Baier ist der Gebietsfranchisepartner für ein überaus interessantes Franchising-System, das auch in Österreich immer weitere Kreise zieht.

Vorher: Damenbekleidung

Im Frühjahr 2000 hatte Baier, ursprünglich in der Textilbranche tätig, eine Reihe von MBE-Centern – die damals in Europa noch wenig bekannt waren – in den USA besucht. Der gebürtige Innviertler war bis zu diesem Zeitpunkt zehn Jahre lang in Osteuropa in leitender Position in der Produktion von Damenbekleidung engagiert gewesen. Bis er eines Tages in der Zeitung erstmals auf die Outsourcing-Idee und das Dienstleistungskonzept von Mail Boxes Etc. gestoßen war. "Ich habe etwas gesucht, wo ich meine PS voll auf die Straße bringen konnte." Dieter Baier: "Nach meinem Ausstieg aus der Textilbranche habe ich etwas gesucht, wo ich meine Zeit nicht mehr mit unkonstruktivem Reisen verbringen musste. Sondern wo ich nahe meinem Zuhause meine ‚PS voll auf die Straße’ bringen konnte.“ Die Folge: "Ich beschloss, als erster Franchisenehmer von MBE ein Center im Großraum Wien zu eröffnen.“

36 Mal in Österreich

Mit rund 6000 Centern in 40 Ländern ist MBE nach eigener Einschätzung das weltweit größte Franchise-Netzwerk seiner Art. Die Firmen-Chronik im Zeitraffer: 1980 Gründung in den USA, 1992 eröffnet das erste MBE-Center in Spanien, 2002 folgt Deutschland. 2003 schließlich übernimmt die MBE Deutschland GmbH die Masterlizenzen für Österreich und Ungarn. Derzeit existieren in Österreich in Summe 36 Center (mit deutlicher Schlagseite im Osten des Bundesgebietes), die 2009 in Österreich einen Umsatz von mehr als elf Millionen Euro erwirtschaftet haben. Dieter Baier selbst betreibt seit September 2000 sein Center in Brunn am Gebirge bei Wien, im April 2007 folgte ein weiteres in der Landeshauptstadt St. Pölten. In seiner Eigenschaft als Gebietsfranchisenehmer – Baier ist auch für Bayern verantwortlich – hat sich der 43jährige ebenfalls ehrgeizige Ziele gesetzt:

Wachsen im Westen

Um in den nächsten Jahren die Marke von 70 Centern in Österreich zu erreichen, sucht Baier laufend geeignete Franchise-Partner, nicht nur aber vor allem in Oberösterreich und Westösterreich. Baier: "MBE zeichnet sich in erster Linie dadurch aus, dass es dem Franchisenehmer genügend unternehmerische Freiheit lässt, sich an die lokalen Märkte anzupassen.“ Einer der wichtigsten Vorteile beim Weg in die Selbstständigkeit sei das familiäre Netzwerk von Mail Boxes Etc. Baier: "Man ist nie alleine.“ "Man ist nie alleine.“Tatsächlich werden Franchisepartner von MBE – in der Regel branchenfremde Quereinsteiger – von Stunde Null an von erfahrenen Kollegen und Kolleginnen unter ihre Fittiche genommen: von mehrwöchigen Schulungen zu Beginn, über Hilfe bei Standortsuche (MBE Center sind durchschnittlich rund 70 bis 90 Quadratmeter groß und befinden sich in Städten ab etwa 20.000 Einwohnern) und Finanzierung bis hin zu den regelmäßigen Netzwerktreffen. Übrigens: Info-Abende für Interessierte werden laufend auf der MBE-Website (siehe unten) angekündigt.

Weg zur Wirtschaftskammer

Und noch eine wichtige Hilfestellung wartet auf angehende MBE-Partner. Dieter Baier: "Ich glaube, einer der ersten Wege jedes neuen MBE Franchisenehmers führt zu seiner Wirtschaftskammer, um Beratung zu Förderungen wie NEUFÖG, zu Gewerberecht, Standortanalysen und Businessplanung zu erhalten.“ Nachsatz: "Diese Beratung bekommt er zwar auch von uns, jeder hört aber gerne noch eine zweite Meinung, und da ist die der WKO oft maßgeblich.“ Was es dann noch braucht, ist die entsprechende finanzielle Grundausstattung. Sprich: Eigenkapital zwischen 30.000 und 40.000 Euro. Die Gesamtinvestition wiederum liege aktuell zwischen 67.200 und 79.500 Euro, berichtet Baier. Zusätzlich seien noch etwa 20.000 Euro an Betriebsmitteln erforderlich. Baier sieht indes die Outsourcing-Zukunft rosig: "Man nimmt lieber jemanden, der nur dann Geld kostet, wenn man ihn braucht.“ Dazu kommt, dass MBE-Kunden von der Kostenoptimierung im europaweiten Netzwerk ebenso profitieren wie von engen Partnerschaften mit Firmen wie UPS oder Xerox.

Der perfekte Partner

"Franchising ist eine Jahrzehnte andauernde, oft lebenslang bestehende Partnerschaft“, weiß Gebietsfranchisenehmer Baier. Logische Konsequenz sei das besondere Augenmerk auf die Auswahl des richtigen Franchising-Partners. "Franchising ist eine Jahrzehnte andauernde, oft lebenslang bestehende Partnerschaft“  Baier: "Deshalb geht es nicht darum, möglichst viele Lizenzen in möglichst kurzer Zeit zu verkaufen, sondern darum, Interessenten so gut es geht über ihre zukünftigen Aufgaben und Herausforderungen zu informieren.“ Das gilt auch für die laufenden Kosten: Die laufende Gebühr beträgt sechs Prozent, die Werbegebühr vier Prozent vom Nettoumsatz. Im Gegenzug erhalten Franchisenehmer nicht nur ein ausgesprochen ausgefeiltes Konzept, sondern auch Unterstützung bei Center-Ausbau und Marketing, kontinuierlichen Know-how-Transfer samt Supportbesuchen vor Ort und können zudem auch auf eine ständige Weiterentwicklung des MBE-Dienstleistungskonzepts bauen.

2 Tipps

"Zukünftigen Franchisenehmern möchte ich ans Herz legen, sich intensiv mit der erhaltenen Information zu beschäftigen und für sich zu entscheiden, ob man diese Herausforderungen annehmen will und kann“ "Zukünftigen Franchisenehmern möchte ich ans Herz legen, sich intensiv mit der erhaltenen Information zu beschäftigen und für sich zu entscheiden, ob man diese Herausforderungen annehmen will und kann“, rät der erfahrene Franchising-Profi. Und auch für das Gegenüber hat Dieter Baier einen Rat parat: "Ein seriöser Franchisegeber hat nur ein Interesse: das wirtschaftliche Wohl seiner Franchisenehmer.“ Deshalb müsse dieser auch ganz offen und ehrlich über die Voraussetzungen dafür aufklären. Baier abschließend: Das möchte ich künftigen Franchisepartnern ins Stammbuch schreiben.“

 
 

Mail Boxes Etc. (MBE) | GFN Franchising GmbH

Dieter Baier, Österreich Manager

Liebermannstraße A01 118

2345 Brunn/Gebirge

Tel. 02236-378 944

Fax 02236-378 945