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Rundum-Betreuung am Bau

Diener der Bauherrn

Christoph Kleboth ist so etwas wie der Fleisch gewordene Traum vieler Bauherren. Angehende Gründer warnt der Vorarlberger vor "Fleißaufgaben“.

 
 
"War es das schon oder gibt es da noch mehr?“ Gerade einmal 35 Lenze zählte Christoph Kleboth, als er sich die altbekannte Sinnfrage mit Blick auf seine berufliche Karriere stellte, damals im Jahr 2006. Die Antwort sollte sich der Vorarlberger schon kurz darauf selbst geben. Und zwar mit der Gründung seines eigenen Unternehmens, mit dem Bau-Profi Kleboth seither Bauherren und -herrinnen im Ländle sämtliche Wünsche von den Lippen abzulesen versucht. Die Vorraussetzungen, die der mittlerweile 40jährige, dreifache Familienvater dafür mitbringt, sind fast perfekt: Nach der HTL hatte Kleboth erste Erfahrungen als angestellter Bautechniker, und bald auch als verantwortlicher Bauleiter gesammelt. Nach einem berufsbegleitenden Bauingenieur-Studium an der Fachhochschule Liechtenstein und der Baumeisterprüfung folgte ein Engagement bei einem renommierten Bauunternehmen in Bregenz. Nach sechs Jahren in verantwortlichen Funktionen erwies sich die Gründung der eigenen Firma schließlich als perfekte Antwort auf die eingangs gestellte Sinnfrage, 2008 wurde das Einzelunternehmen in die heutige Kleboth Bau360 GmbH eingebracht.
 

Dreihundertsechzig…

…ist eine besondere Zahl. Immerhin wird ein vollständiger Kreis bekanntlich in 360 Grad aufgeteilt. Und so ist es auch alles andere als ein Zufall, dass Christoph Kleboth sein 2006 gegründetes Unternehmen ausgerechnet "Bau360“ getauft hat. Kleboth: "360 steht für die Rundumbetreuung – ganz individuell, je nachdem, wie es sich ein Bauherr wünscht.“ Und genau dieser direkte Kontakt liegt dem Jungunternehmer, der derzeit "zweieinhalb“ Mitarbeiter beschäftigt, besonders am Herzen. Kleboth: "Als ich noch in einem großen Unternehmen tätig gewesen bin, habe ich festgestellt, dass ich den Kunden eigentlich gar nicht mehr kenne.“ Keine schöne Erkenntnis für jemanden, der seine Erfahrungen am liebsten schon in der "Als ich noch in einem großen Unternehmen tätig gewesen bin, habe ich festgestellt, dass ich den Kunden eigentlich gar nicht mehr kenne.“ Planungsphase eines Projektes im persönlichen Gespräch einfließen lassen will. Kommt dazu noch der Wunsch, "in der Wertschöpfungskette etwas früher einzusteigen“, so ist der Schritt in die Selbstständigkeit die logische Konsequenz. Jetzt, als eine Art hauptverantwortlicher Bauherrenvertreter kann sich der Vorarlberger hingegen von Anfang an hundertprozentig mit den Projektzielen seiner Auftraggeber identifizieren. Und den "Bauherren als Endkunden eines fertigen Objektes auch wieder besser spüren“, wie Kleboth es ausdrückt.
 

Alte Denkmuster aufbrechen

Der Leistungsumfang der Kleboth Bau360 GmbH erstreckt sich von Um-, Zu- und Neubau bis hin zu Sanierungen, Umnutzungen und Revitalisierungen, und zwar sowohl für Einfamilienhäuser oder Wohnanlagen als auch für Bauten in Industrie und Gewerbe. Von der Bedarfserhebung über Planung, Gestaltung, Konzeption, von Behördengängen bis zur professionellen Umsetzung und Gesamtfertigstellung reicht Kleboths Dienstleistungs-Angebot ("ich bin aber keine Baufirma und kein Bauunternehmen“), das der Unternehmer auf Wunsch auch als General- und Totalunternehmer oder Bauträger umsetzt. Dabei ist das Unternehmen an keine anderen Firmen gebunden und kann – so der selbst auferlegte Anspruch – frei und objektiv im Sinne des Bauherren arbeiten. Christoph Kleboth: "Ich handle komplett im Interesse des Bauherren, nehme seine Interessensvertretung wahr und bereite die Dinge technisch so vor, wie es sich der Bauherr vorstellt.“ Ein weiterer Gewinn: Alte Denkmuster und Betriebsabläufe, wie sie bei großen Mitbewerbern oft unumgänglich sind, sollen erkannt und aufgebrochen werden. Der Vorarlberger: "Ich habe mich in der Vergangenheit auch über Architekten und deren Ausführungen geärgert, und dem wollte ich eigentlich ein Ende setzten. Frei nach der Devise: Ärgere dich nicht, sondern mache es einfach selbst.“
 

Klartext für Gründer

Erfolgreich wie Kleboth heute ist, kann er es sich auch locker leisten, ehrlich in den Rückspiegel der frühen Jahre zu blicken. Ganz zum Vorteil angehender Gründer und Gründerinnen, die so – wie es Kleboth nennt – unnötige "Fleißaufgaben“ besser vermeiden können. Die ausschließliche Finanzierung seiner Gründung über Eigenkapital beispielsweise sieht der 40jährige, der auch einen Business Plan geschrieben hat, heute eher kritisch. Kleboth: "Ganz ehrlich, ich habe zu mir selbst gesagt: Warum hast du dir das angetan?“ Im Endeffekt sei diese "Liebhaberei“ nämlich kein wirtschaftlicher Vorteil gewesen, nicht zuletzt, da alle Eigenmittel im Unternehmen gebunden seien. Kleboths Folgerung: "Heute würde ich Eigenkapital nur gezielt einsetzen und mir mit einer Bank meines Vertrauens einen Rahmen abstecken und teilweise Dinge über "Heute würde ich Eigenkapital nur gezielt einsetzen und mir mit einer Bank meines Vertrauens einen Rahmen abstecken und teilweise Dinge über Leasing finanzieren.“Leasing finanzieren.“ Auch das frühe Engagement eines Steuerberaters zählt Kleboth zu den angesprochenen Fleißaufgaben. Denn: "Man bekommt diese Unterstützung heute auch bei der Wirtschaftskammer, dieses Geld kann man sich sparen.“ Und dann wären da noch die anfangs unterschätzten Probleme mit der Gemeindepolitik am ursprünglichen Standort, die eine Verlegung an den heutigen Firmensitz in Schlins nach sich zogen. Immerhin, Kleboth weiß mittlerweile, wofür’s gut war: "Der jetzige Standort ist die bessere Option.“
 

"Gründerservice spart Zeit & Geld“

Für Nachahmer hat der Gründer aber auch noch völlig anders gelagerte Tipps auf Lager. Etwa den, sich trotz des großen Arbeitsaufwandes im Kerngeschäft stets auch immer die Zeit für Networking und Promotion zu nehmen: "Veranstaltungen machen Spaß, man knüpft Kontakte und steigert den Bekanntheitsgrad.“ Nur konsequent, dass sich Kleboth auch schon einmal selbst beim Wirtschaftskammer-Gründertag ins Zeug legt – mit einem positiv-inspirierenden "Wenn jemand eine gute Idee und den richtigen Spirit mitbringt und – inklusive Partner – voll und ganz hinter dem Projekt stehen kann, so jemandem kann ich nur Mut zur Selbstständigkeit machen.“Impulsreferat zum Beispiel, dem vor zwei Jahren rund 150 angehende Gründer und Gründerinnen lauschen durften. Kein Wunder: Die Beratung beim Gründerservice der Wirtschaftskammer Vorarlberg in Feldkirch ist dem Bau-Profi noch heute in bester Erinnerung. Kleboth: "Da sind wirklich sehr engagierte Menschen am Werk, da bekommt man eigentlich jede Hilfe, die man benötigt.“ Nachsatz: "An die würde ich mich unbedingt wenden, damit erspart man sich viel Zeit, viel Energie und viele Kosten.“ Vor allem aber: "Wenn jemand eine gute Idee und den richtigen Spirit mitbringt und – inklusive Partner – voll und ganz hinter dem Projekt stehen kann, so jemandem kann ich nur Mut zur Selbstständigkeit machen.“
 
 
Kleboth Bau360 GmbH
GF Bmst. DI (FH) Christoph Kleboth
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