th share video content contact download event event-wifi cross checkmark close xing wko-zahlen-daten-fakten wko-wirtschaftrecht-und-gewerberecht wko-verkehr-und-betriebsstandort wko-unternehmensfuehrung wko-umwelt-und-energie wko-steuern netzwerk wko-innovation-und-technologie wko-gruendung-und-nachfolge wko-bildung-und-lehre wko-aussenwirtschaft wko-arbeitsrecht-und-sozialrecht twitter search print pdf mail linkedin google-plus facebook whatsapp arrow-up arrow-right arrow-left arrow-down calendar user home

Benzin im Blut

Ein preisgekröntes Franchise-System wächst weiter.

Egal ob Karosserie- und Lackschäden, Dellen oder Windschutzscheiben-Steinschlag: Lucky Car will Autobesitzer wieder glücklich machen. Und auch Franchise-Nehmer wie Alexander Wanghofer.

  

Die Idee zur neuen Firma soll bei einem gemütlichen Grillabend im Jahr 2007 entstanden sein. Und Ostoja „Ossi“ Matic, der 1971 in Banja Luka in Bosnien das Licht der Welt erblickt hat und acht Jahre später nach Österreich gekommen ist, setzt die clevere Idee auch schnell in die Tat um: ein Unternehmen, das auf die Reparatur von PKW-Kleinschäden – Stichwort „Smart-Repair“ – spezialisiert ist. Und das mit niedrigen Preisen bei hohen Qualitätsansprüchen den etablierten Vertragswerkstätten den Kampf ansagt. Nach einer gründlichen Recherche steht bald auch der Name der neuen Firma fest: Lucky Car. Bereits 2008 wird der erste Standort im niederösterreichischen Brunn am Gebirge eröffnet. Und das junge Franchiseunternehmen mit Sitz in Wien wächst rasch. Triebfeder und guter Geist ist und bleibt der Gründer selbst.

Er habe „Benzin im Blut“, sagen manche respektvoll. „Lucky Car ist mein Leben, mein Glück, meine zweite Familie“, formuliert Matic – heute CEO der „Lucky-Car Franchise & Beteiligung GMBH“ – selbst in einem Promo-Video. Derzeit existieren bereits 23 Filialen in Wien, Niederösterreich und Klagenfurt, die von 18 Franchise-Nehmern betrieben werden. Einer von ihnen ist der gelernte Kaufmann Alexander Wanghofer:
Lucky Car ist mein Leben, mein Glück, meine zweite Familie
 

Lucky Car statt Bikes

„Ich war ein Mann der ersten Stunde und konnte somit auch einiges meiner kaufmännischen Erfahrung in das System einbringen“, erzählt der 49-jährige Wiener. Davor war Wanghofer 15 Jahre lang Geschäftsführer eines großen Motorrad-Handelsunternehmens gewesen. Doch ausgerechnet 2008 war der Wunsch nach beruflicher Selbstständigkeit und einer entsprechenden Veränderung übermächtig geworden. Der aus der Zweirad-Zeit stammende Kontakt zu Lucky Car Gründer Matic kommt da wie gerufen. Wanghofer erinnert sich: „Ich habe mich für das neue System interessiert und umfassend informiert. Gemeinsam mit Ossi Matic habe ich dann relativ rasch einen Standort am Handelskai gefunden.“ Darüber hinaus setzt Wanghofer auch auf Know-how von bewährter Seite: „Ich habe mich vor meiner Selbstständigkeit mit Hilfe von Wirtschaftskammer und Gründerservice ausreichend informiert. Ich kann nur jedem raten, sich vor dem Schritt in die Selbstständigkeit mit dem Gründerservice in Verbindung zu setzen.“ Der Erfolg gibt dem Lucky Car Franchise-Nehmer recht. 2013 eröffnet Wanghofer seinen zweiten Standort in der Wiener Wagramer Straße, 2016 folgt eine weitere Filiale auf der Heiligenstädter Lände. Heute beschäftigt der Unternehmer bereits 16 Mitarbeiter.

 

Bestes Franchise-System 2016

Längst haben sich die Vorteile und der daraus resultierende Erfolg des Franchise-Systems herumgesprochen. Und das haben Matic, Wanghofer und Co. jetzt auch – entsprechend der Unternehmens-Signalfarbe – „Schwarz auf Gelb“: Der Österreichische Franchise Verband (ÖFV) kürte Lucky Car im Vorjahr nämlich zum „besten Franchise-System“ des Jahres 2016. Und die Zeichen stehen weiter auf Wachstum. In Österreich soll die Zahl der Standorte in den kommenden fünf Jahren auf 50 erhöht werden, auch eine Expansion nach Deutschland und in die Schweiz ist angedacht. Kein Wunder, dass neue Franchise-Nehmer - von bestehenden KFZ-Betrieben bis zu völligen Branchen-Quereinsteigern - laufend gesucht werden.

Diese sollten jedenfalls „vielseitig talentiert“ sein, weiß Alexander Wanghofer. Franchise-Partner sind nämlich nicht nur für die Reparaturen, sondern auch für Wareneinkauf, Finanzen, Mitarbeiterführung und die Akquisition neuer Kunden verantwortlich. Neben einer hohen Lernbereitschaft wären vor allem „unternehmerische Raffinesse und betriebswirtschaftliches Wissen“ gefragt, so der erfahrene Franchise-Nehmer.
Man sollte unternehmerische Raffinesse und betriebswirtschaftliches Wissen mitbringen
 

Die Kosten

Bleibt die Frage nach den finanziellen Voraussetzungen. Abhängig von der Größe der Werkstätte sei mit einem nötigen Investment zwischen 150.000 und 200.000 Euro zu rechnen. Wanghofer: „Ein Franchise-Partner sollte zwischen 35.000 und 60.000 Euro Eigenkapital auf die Beine stellen können.“ Nicht zuletzt durch die Unterstützung des Franchise-Gebers (der Lucky Car Franchise & Beteiligung GmbH), der eine Standortanalyse samt Businessplan beisteuert, bestünden „sehr gute Chancen“ auf eine Kreditfinanzierung. Die Einstiegsgebühr in das System beträgt einmalig 22.000 Euro, in der Folge werden monatlich fünf Prozent vom Nettoumsatz als Management-Gebühr sowie weitere fünf Prozent als Marketing-Gebühr fällig. Auf der Habenseite stehen gewichtige Vorteile: die Möglichkeit zu einer vergleichsweise risikoarmen Selbstständigkeit samt schnellem Markteintritt. Das positive Image einer bekannten Marke samt entsprechender Marketing-Power. Und ein „relativ geringer“ Konkurrenzdruck, der sich durch den „technologischen Marktvorsprung“ ergäbe, wie man bei Lucky Car versichert.

 

„Wie eine Heirat“

Die Technologie rund um Smart-Repair, die überschaubaren Kosten für die Kunden und das familiäre Unternehmensklima gehören wohl tatsächlich zu den wichtigsten Assets des Unternehmens. Dazu kommt die kundenfreundliche Komplettabwicklung von der Schadensmeldung bis hin zur Reparatur. Wanghofer: „Wir versuchen in Abstimmung mit den Sachverständigen, Teile nicht immer einfach auszutauschen, sondern eben zu reparieren. So können wir unnötig hohe Reparaturkosten vermeiden.“ Potentielle Franchise-Nehmer sollten jedenfalls vorab „für sich entscheiden, ob sie für diese Vertriebsform überhaupt geeignet“ wären. O-Ton Alexander Wanghofer: „Mit Franchising ist der Schritt in die Selbstständigkeit leichter zu gestalten. Aber natürlich sollte man sich auch mit den Risiken dieser Vertriebsform auseinandersetzen.“ Ihm selbst gefällt in diesem Zusammenhang ein geflügeltes Wort von Lucky Car Gründer Matic: „Franchising ist wie eine Heirat. Man geht gemeinsam durch gute und schlechte Zeiten – und steht am Ende als starke Gemeinschaft da.“

  

Lucky Car Franchise & Beteiligung GmbH

Parkring 10, 1010 Wien

Tel.: 05958 259-227

franchise@lucky-car.at

www.luckycar-franchise.com

 

Alexander Wanghofer

Tel.: 0664 3078308

wanghofer@lucky-car.at

www.lucky-car.at